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Teebaumöl – Das Wundermittel aus Australien

Das ätherische Teebaumöl wird mittels Wasserdampfdestillation aus Blättern und Zweigspitzen des australischen Teebaums gewonnen. Es handelt sich um eine klare bis leicht gelbliche Flüssigkeit, die an wohlriechendes Öl erinnert. Mehr als 100 verschiedene stoffwechselaktive Inhaltsstoffe verleihen dem ätherischen Öl universelle antibiotische, antivirale und antimykotische sowie entzündungshemmende Eigenschaften. Darüber hinaus beeinflusst es auch die Psyche, vor allem werden ihm angstlösende und stressabbauende Wirkungen nachgesagt. Aborigines, die australischen Ureinwohner, nutzen das Öl von alters her für medizinische Zwecke.

Der Teebaum (Melaleuca alternifolia) gehört zur Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae)und ist in den östlichen Landesteilen Australiens, in Queensland und New South Wales heimisch. James Cook landete 1770 mit seiner HMS Endeavour an der sumpfigen Ostküste Australiens und wurde auf den bis zu 10 Meter hohen Baum mit den aromatisch duftenden Blättern und weißer, papierähnlicher Rinde aufmerksam. Nachdem James Cook und sein mitreisender Botaniker, Sir Joseph Banks, beobachteten, dass die einheimische Bevölkerung, die Aborigines, einen Extrakt aus den Blättern zur Behandlung von Verletzungen, Hautkrankheiten und bei äußerlichem Parasitenbefall nutzten, kochten sie sich auch selbst einen Sud aus den Blättern und belegten den Baum mit dem Trivialnamen Tea Tree. Auf der Rückreise wurde eine größere Menge an Blättern des Teebaums zur weiteren Untersuchung nach England verfrachtet.

Das Öl avancierte in den 1930er und 1940er Jahren zum standardmäßig verwendeten Antiseptikum, das erst durch die Entdeckung des Penicillins wieder an Bedeutung verlor. Die Renaissance des Teebaumöls setzte erst wieder in den 1970er Jahren mit dem steigenden Interesse an Naturstoffen mit medizinischer Relevanz ein.

Teebaumöl – Inhaltsstoffe und wie wird es gewonnen?

Die Inhaltsstoffe des Teebaumöls mit gesundheitlicher Relevanz präsentieren sich als sehr komplexe Mischung aus etwa 100 verschiedenen Substanzen. Den weitaus größten Anteil mit über 60 Prozent haben dabei Terpinene aus der Gruppe der Terpene. Es handelt sich dabei um reine nicht aromatische Kohlenwasserstoffe, deren Moleküle ausschließlich aus Wasserstoff und Kohlenstoff bestehen. Charakteristisch ist ihr p-Menthangerüst, das aus einem Kohlenstoffring besteht. Terpinene sind in vielen ätherischen Ölen vorhanden und zeichnen sich meist durch spezifische Gerüche und Duftnoten aus.

Besonders hervorzuheben sind folgende Inhaltsstoffe:

  • Terpinen-4-ol; ca. 60 %
  • alpha-Terpinen; ca. 20 %
  • Terpineol; ca. 3 – 4 %
  • Sesquiterpene
  • Limonen
  • Myrcen
  • 1,8-Cineol

Das ätherische Öl wird meist durch schonende Wasserdampfdestillation aus den Blättern und den jungen Zweigen extrahiert, um die physiologischen Eigenschaften der wertvollen Inhaltsstoffe möglichst vollständig zu erhalten. Aus 1.000 Kilogramm Teebaumsubstrat lassen sich so etwa 10 Liter unverdünntes, klares Öl gewinnen. Während sich die Herstellung des Öls in Australien zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt hat, sind auch in Regionen und Ländern wie Indien, Simbabwe und Südafrika Teebaumplantagen entstanden, um die weltweit steigende Nachfrage zu befriedigen.

Welche Wirkung haben die Wirkstoffe des Teebaumöls?

Die oben aufgelisteten Inhaltsstoffe lassen bereits erkennen, dass das Öl umfassende antiseptische, fragezeichenantimikrobielle und auch antiparasitäre Eigenschaften erwarten lassen. Die antimikrobiellen Eigenschaften betreffen nicht nur ein breites Spektrum von grampositiven und gramnegativen Bakterienstämmen, sondern auch die Wirksamkeit gegen Pilzbefall sowie gegen virale Infektionen. Darüber hinaus wirkt das Öl entzündungshemmend und unterstützt die Wundheilung. Verschiedene Inhaltsstoffe stimulieren die Hormonproduktion, fördern die Durchblutung und beeinflussen die Psyche. Die Aromastoffe im Teebaumöl wirken angstlösend und unterstützen Stressabbau. 

Wo wird Teebaumöl in Medizin und Heilkunde eingesetzt?

Das ätherische Öl wird derzeit (2017) medizinisch ausschließlich in der Naturheilkunde eingesetzt, weil bisher weder für bestimmte Inhaltsstoffe noch für das Naturprodukt in Gänze eine arzneirechtliche Zulassung ausgesprochen wurde. Es fehlt an wissenschaftlichen klinischen Studien, über die der Nachweis der Wirksamkeit erfolgen muss.

Naturheilkunde

In der Naturheilkunde findet das Öl eine breite Verwendung für äußere und innere Anwendungen sowie zur Inhalation bei Erkrankungen der Atemwege. Hauptanwendungsgebiete sind daher Hauterkrankungen einschließlich Haarprobleme und Infektionen fast jeglicher Art. Behandlungen der Psyche zielen meist auf angstlösende Wirkungen und auf die Unterstützung stressabbauender Wirkungen ab.

Teebaumölprodukte in der konventionellen Medizin?

Wie oben bereits erwähnt, haben Produkte des Teebaumöls offiziell noch keinen Eingang in die konventionelle Medizin gefunden. Allerdings sind die Übergänge von der konventionellen „Schulmedizin“ zur Naturheilkunde fließend, so dass naturheilkundliche Anwendungen des Teebaumöls durchaus von vielen Ärzten empfohlen werden und unter ihrer Aufsicht auch stattfinden.

Anwendungsgebiete – Gegen welche Beschwerden hilft das Öl?

Die antiseptischen, antimikrobiellen und die entzündungshemmenden Eigenschaften des Teebaumöls eröffnen breite Anwendungsmöglichkeiten bei äußeren Verletzungen und bei Hautproblemen wie Ekzeme. Das gilt auch bei hartnäckigem Pilzbefall von Haut und Nägeln. Ebenso beziehen sich Anwendungen auf die Behandlung der infektiösen Erkältung und Problemen im Mund- und Rachenraum. Auch bei Infektionen des Urogenitaltraktes sowie bei Hämorrhoiden findet das Universalmittel Anwendung. In der Psyche unterstützt es die Überwindung von Schockzuständen und den Abbau von Ängsten und Stresszuständen.

Hautprobleme

Die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften des Teebaumöls haben sich besonders bei der Behandlung von Akne (Acne vulgaris) bewährt. Das ätherische Öl kann zwar nicht eine eventuell vorliegende Überproduktion der Talgdrüsen hemmen, wohl aber die Überbesiedlung mit den die Entzündungen auslösenden Bakterienarten, und das Öl wirkt sich günstig auf die evtl. zurückbleibenden Narben aus.


In einer klinischen Studie am Royal Prince Alfred Hospital, Australien, wurde die Wirksamkeit einer 5 prozentigen Lösung aus Teebaumöl im Vergleich zu einer 5 prozentigen Benzoylperoxidlösung an 124 Akne-Patienten überprüft. Die Studie ergab, dass die Wirksamkeit beider Behandlungen in etwa vergleichbar war, dass aber die Wirkung der Teebaumöllösung leicht verzögert einsetzte, dafür aber von weniger Nebenwirkungen begleitet war. Auch bei anderen Hautveränderungen wie unreine Haut, Neurodermitis, Schuppenflechte und Krätze, die durch Milben verursacht werden, hilft das Öl. Zur Behandlung von Hühneraugen, Feigwarzen, Hornzipfel oder hartnäckigem Hautpilz ist das Öl ein probates Mittel, das in verdünnter Form oder kleinflächig sogar als unverdünnte Tropfen direkt auf die Haut aufgetragen werden kann. Ebenso lassen sich Nagelpilz, Fußpilz und Scheidenpilz effizient mit einem Teebaumöl Fußbad behandeln.

Die antientzündlichen und antimikrobiellen Eigenschaften des Teebaumöls sind bei mehrmals täglicher Anwendung so wirksam, dass sich schlecht heilende Wunden in der Regel bereits nach wenigen Tagen schließen. Auch nach Insektenstichen helfen ein oder zwei Tropfen des ätherischen Öls, um die Auswirkungen des Stichs zu minimieren und um den Juckreiz zu nehmen. Eine Anwendung bei äußeren Verletzungen hilft auch, gefährlichen Wundinfektionen wie Wundstarrkrampf und anderen vorzubeugen. Die Liste weiterer, mit dem Öl gut behandelbarer Hautprobleme, ist sehr groß. Beispielsweise zeigt sich bei der Behandlung einer viralen Infektion mit Genitalherpes die antivirale Wirkung des Teebaumöls.

Die Wirkungen des Teebaumöls sind nicht nur bei direkten Hautproblemen als Universalmittel anzusehen, sondern sie wirken auch bei Problemen, die durch Parasitenbefall wie Läuse, Flöhe und Zecken entstehen. Einige Inhaltsstoffe des Öls bekämpfen zuverlässig die Parasiten und unterstützen die Regeneration der Haut. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass das Teebaumöl gegen Ameisen und Teebaumöl gegen Katzen und gegen Mücken ein wirksames Mittel darstellt.

Teebaumöl gegen Infektionen aller Art

Die antimikrobiellen und sonstigen Eigenschaften des Teebaumöls prädestinieren das Öl dazu, als Universalmittel bei bakteriellen, viralen oder mykotischen Infektionen eingesetzt zu werden. In der Naturheilkunde wird es häufig mit Erfolg gegen Erkältungskrankheiten eingesetzt. Das ätherische Öl macht nicht nur den viralen oder bakteriellen Erregern zu schaffen, sondern die Substanzen helfen auch, die Atemwege freizumachen. Das reichhaltige Angebot an antimikrobiellen Stoffen des Teebaumöls ist zur Behandlung fast aller Arten von Infektionen des Magen-Darm-Traktes geeignet. Es gibt Hinweise darauf, dass die wirksamen Inhaltsstoffe auch zur effizienten Behandlung von Herpes Viren eingesetzt werden können. Selbst die Pflege des Mund- und Rachenraumes kann sehr gut mit dem würzigen Öl erfolgen. Beispielsweise reicht ein einziger Tropfen des unverdünnten Öls beim Zähneputzen oder wenige Tropfen für die Munddusche aus, um Karies vorzubeugen, und gleichzeitig hilft das Mittel zur Auflösung von Zahnstein und zur Behandlung einer Zahnfleischentzündung. Von Vorteil wäre auch eine Teebaumöl Zahnpasta, welche die richtige Dosierung hat.

Wenn als Hauptsymptome eine verstopfte Nase oder eine Entzündung der Nasennebenhöhlen festgestellt wird, bringt ein Dampfbad mit wenigen Tropfen des Teebaumöls häufig Linderung. Im Gegensatz dazu wird die Behandlung einer Mittelohrentzündung mit den ätherischen Öltropfen nicht empfohlen, weil das Öl bei intaktem Trommelfell nicht in das Mittelohr eindringen kann, um seine Wirkung zu entfalten.

Teebaumöl hat Wirkung auf die Psyche

Die gesundheitliche Relevanz einiger Inhaltsstoffe des Teebaumöls beschränkt sich nicht auf antimikrobielle Eigenschaften, sondern auch die Psyche kann von ihren Wirkungen profitieren. Da die psychisch wirksamen Substanzen denen des Majorans ähneln, werden ihnen vor allem angstlösende Fähigkeiten zugeschrieben. Ebenso helfen Teebaumöltropfen bei der Überwindung von Schock- und akuten Stresszuständen.

Bei Tieren

Hund und Katzen können sehr empfindlich auf Anwendungen des Teebaumöls reagieren, weil sie vor allem die enthaltenen Terpene und Phenole nicht abbauen können und deshalb auf die Tiere toxisch wirken. Anwendungen in der Tierpflege sollten daher ausschließlich in Absprache mit dem Tierarzt erfolgen. Typische Teebaumöl-Vergiftungen äußern sich durch Muskelzittern, Taumeln und Erbrechen sowie durch Unruhe und Schwäche. Mehr dazu auf Youtube: Ätherische Öle für Hunde und Katzen.

Kosmetika

Die Kosmetikindustrie hat die Eigenschaften des Teebaumöls auf die Haut seit vielen Jahren für sich entdeckt. Es sind vor allem die antibiotischen, antimykotischen und die pflegenden Wirkungen der Inhaltsstoffe, die von kosmetischem Nutzen sind. Häufig wird das Öl mit anderen Mitteln gemischt und nur zu einem geringen Prozentsatz in das Kosmetikum eingearbeitet, ohne dass eine genaue Deklaration erfolgt. Die häufigsten Produktgruppen, die mit Inhaltsstoffen des Teebaumöls angereichert werden, sind Mittel gegen Akne, Haarshampoo, Teebaumöl-Gesichtswasser, Teebaumöl Hautcreme, Teebaumöl-Gesichtsmasken, Zahnpasta und Mundwässer zur Mundhygiene sowie Badezusätze.

Naturkosmetika enthalten meist einen wesentlich höheren Anteil an Teebaumölkomponenten, die zum Teil auch deklariert werden. Für bestimmte kosmetische Anwendungen wird reines Teebaumöl bevorzugt.

Innerliche Anwendung

Eine innere Anwendung von Teebaumöl sollte ausschließlich unter Aufsicht eines Arztes oder eines erfahrenen Therapeuten erfolgen, weil es vor allem auf die richtige Dosierung des Teebaumöls ankommt. Eine Überdosierung kann zu gesundheitlichen Problemen – vor allem mit der Lunge – führen, während sich eine zu geringe Dosierung als wirkungslos erweisen könnte. Zur Erleichterung der Dosierung stehen Kapseln mit deklariertem Ölgehalt zur Verfügung. Beliebt ist auch eine Aromatherapie mit dem aromatischen Öl, bei der vor allem eine positive Breitenwirkung auf die Atemwege erzielt werden soll.

Einsatzgebiete des Teebaumöls im Haushalt

Das ätherische Öl wird nicht nur als Allrounder in der Naturheilkunde und in der Naturkosmetik geschätzt, sondern findet auch praktische Verwendung im Haushalt. Beispielsweise wird Hygienewäsche wie Windeln, Unterwäsche und Badehosen besonders frisch, wenn in den letzten Waschgang 20 Tropfen des Öls zugegeben werden. Wenn das Wischwasser für die Raumpflege ebenfalls mit ca. 20 Tropfen angereichert wird, entsteht nach dem Trockenwischen ein besonders frischer und leicht aromatischer Eindruck, und die Menge reicht bereits als Vorbeugung gegen Schimmel, falls gefährdete Zonen im Haus vorhanden sind. Auch für allgemeine Desinfektionszwecke leisten die Tropfen gute Dienste.

Bekannte Teebaumöl-Produkte

Für die meisten medizinischen Anwendungen kommt reines Teebaumöl in Frage. Je nach Art der Beschwerden kann es dann auch verdünnt werden. Da das Öl bei sachgemäßer Lagerung lange haltbar bleibt und bei einer Vielzahl von Beschwerden hilft, empfiehlt sich ein kleines Fläschchen der Teebaumöl Tropfen für jede Haus- und Reiseapotheke.

Eine differenzierte Produktpalette steht vor allem für kosmetische Anwendungen und zur Haut- und Mundpflege im Fachhandel zur Verfügung. Meist werden Teebaumöl-Cremes, Gels, Sprays, Wässer oder Balsam und Badezusätze angeboten, die mit dem ätherischen Öl in unterschiedlichem Maße angereichert wurden und bei denen die antibiotischen und fungiziden Eigenschaften des Öls zur Wirkung kommen. Das gleiche trifft für die Lippenpflege mit einem Teebaumöl Pflegestift zu. Mit Teebaumöl Haarshampoos, die das ätherische Öl enthalten, lassen sich Bakterien an der Haarwurzel bekämpfen, so dass vorzeitiger Haarausfall gestoppt wird und das Haarwachstum gefördert wird. Bei der Haarwäsche muss man das Shampoo eine Weile auf die Kopfhaut einwirken lassen. Wer kein Shampoo kaufen möchte, kann sich auch ein Teebaumöl-Shampoo selber machen Auch bei Augenringen mittels Teebaumöl Augensalbe kann das ätherische Öl ebenfalls mit seinen antibiotischen und entzündungshemmenden Eigenschaften punkten. Die unten aufgeführten Produkten sind nur einige von vielen.

Pickelstift

Mit einem Pickelstift oder Pickeltupfer, die das ätherische Öl enthalten, können Pickel oder Mitesser besonders wirksam und dennoch hautschonend behandelt werden. Die Inhaltsstoffe töten die verursachenden Bakterien der Pickel ab und beugen gleichzeitig einer möglichen Entzündung vor. Einen Pickelstift mit Teebaumöl findest du hier*.

Deodorant

SchweiĂźgeruch entsteht in der Regel durch Bakterien, die den SchweiĂź – beispielsweise in den Achselhöhlen – zersetzen und dadurch unangenehme Geruchsstoffe freisetzen. Inhaltsstoffe des Teebaumöls töten die zersetzenden Bakterien ab und unterbinden damit die Freisetzung der unangenehmen GerĂĽche. Gleichzeitig liefern die ätherischen Ă–le ein GefĂĽhl von Frische. Es gibt zahlreiche Deoroller mit Teebaumöl, einer wäre dieser hier*.

Mundwasser mit Teebaumöl

Mundwasser, das mit den stark verdünnten Inhaltsstoffen des Teebaumöls angereichert wurde, erfüllt mehrere Zwecke. Bei vorhandenem Mundgeruch, der nicht auf Magenproblemen basiert, sondern durch Zahnfleischentzündungen, Karies oder Zahnstein verursacht wird, bekämpft das Mundwasser zum Gurgeln das Problem direkt beim Verursacher, denn es dämmt auch hier die verursachenden Bakterien ein und unterstützt die anschließende Ausheilung von Zahnfleischentzündungen. Teebaumöl ist somit ein sehr gutes Mittel für die tägliche Mundhygiene. Ich persönlich konnte hier sehr gute Ergebnisse erzielen. Du kannst dir dieses Mundwasser einfach selbst herstellen indem du in ein Glas Wasser 1-3 Tropfen Teebaumöl hinzufügst. Fertiges Mundwasser mit Teebaumhöl gibt es von Alkmene auf Amazon.de*.

Teebaumöl als Fuß-Spray

Bei Fußsprays, die mit Inhaltsstoffen des Teebaumöls angereichert wurden, stehen die fungiziden Eigenschaften im Fokus. Das Spray sorgt bei regelmäßiger Anwendung nicht nur für wohltuend frische Füße, sondern beugt auch Fußpilzbefall vor.

Achtung hier darf das Ă–l nicht angewandt werden

Das ätherische Öl darf auf keinen Fall getrunken werden, weil einige Inhaltsstoffe toxisch wirken und zu Lungenschäden führen können. Über Menschen, die unabsichtlich das Öl konsumiert haben, liegen Berichte über Auftreten von Verwirrtheit, Halluzinationen, Koma und Veränderung der Blutzellen vor. Bei äußerer Anwendung empfiehlt sich vor großflächigem Auftrag auf die Haut ein Allergietest auf Achtung AusrufezeichenVerträglichkeit.

Das Öl löst wahrscheinlich in direktem Hautkontakt bei etwa drei Prozent der Erwachsenen allergische Reaktionen aus, daher sollte man Teebaumöl auch verdünnen. Bei Jungen kann eine Behandlung vor Einsetzen der Pubertät eine östrogenartige Wirkung haben, was bei den Jungen zum Wachstum der Brustdrüsen führen kann. Über die Wirkung des ätherischen Öls auf Frauen während der Schwangerschaft, auf Kleinkinder und auf das Baby liegen keine gesicherten Erkenntnisse vor, so dass vorsichtshalber von einer Behandlung mit dem Öl abgesehen werden sollte. Für Asthmatiker ist ebenfalls allerhöchste Vorsicht in der Anwendung des ätherischen Öls geboten, da es asthmatische Anfälle auslösen kann.

Gibt es Nebenwirkungen bei Gebrauch oder Einnahme von Teebaumöl?

Das ätherische Öl reizt die Haut oder löst gar allergische Reaktionen aus, wenn eine Übersensibilisierung oder eine Unverträglichkeit vorliegt. In weniger gravierenden Fällen wurden auch Symptome wie Hautrötungen, Jucken und Brennen berichtet. Eine Einnahme sollte grundsätzlich nicht oder allenfalls nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, da bei falscher Dosierung Lungenschäden, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Erbrechen und andere Symptome auftreten können.

HĂ„UFIGE FRAGEN UND HILFREICHE TIPPS

  • Kann man das Ă–l auch trinken? Nein, normalerweise nicht, weil Lungenschäden und schwerwiegende Symptome wie Verwirrtheit, Koma und Erbrechen drohen. Allenfalls kann eine innere Anwendung unter strikter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
  • Wird das Ă–l bei äuĂźerer Anwendung verdĂĽnnt oder unverdĂĽnnt verwendet? Das kommt auf die Schwere der Beschwerden an. Bei der Behandlung von Schleimhäuten – auch im Intimbereich – sollte es unbedingt verdĂĽnnt werden.
  • Wie soll das Ă–l gelagert werden? Das Ă–l sollte bei der Lagerung vor Licht und Luftsauerstoff geschĂĽtzt werden und vor Temperaturen ĂĽber 25 Grad.
  • Was muss beim Kauf des Ă–ls beachtet werden? Das Ă–l sollte aus zuverlässiger Quelle stammen und ausschlieĂźlich aus dem australischen Teebaum Melaleuca alternifolia hergestellt worden sein, auch wenn es ein wenig mehr kostet.

Teebaumöl kaufen, worauf ist zu achten?

Der Kauf des Öls ist Vertrauenssache. Der Anreiz für dubiose Anbieter, das Öl mit kostengünstigeren anderen Ölen zu verschneiden oder auf andere Weise zu panschen ist nicht von der Hand zu weisen. Daher wird empfohlen, beim Kauf des Öls darauf zu achten, dass es sich um reines Bio Teebaum Öl handelt, das garantiert ausschließlich aus dem australischen Teebaum Melaleuca alternifolia hergestellt wurde. Billigangebote sind von vornherein mit Vorsicht zu betrachten, wobei nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch Produkte der gehobenen Preisklasse manipuliert sein können. In Reformhäusern, in der Apotheke und in Online-Shops werden teilweise zertifizierte Produkte mit Herstellernachweis angeboten. Als Bezugsquellen kommen auch die Drogerieketten dm und Rossmann sowie Amazon in Betracht. Für verschiedene Produkte kann der Qualitätsnachweise über einen Ökotest erfolgen.

Mein Teebaumöl Testsieger

Was tun, wenn das Öl in die Augen gerät?

Wenn das ätherische Öl in die Augen gerät, entsteht ein stark brennendes Gefühl. Da es sich bei jedem Öl um eine fettlösliche Substanz handelt, lässt es sich am besten mit dünnflüssigem Speiseöl, z. B. mit Sonnenblumenöl, auswaschen. Allerdings kann sich zunächst dadurch für kurze Zeit ein Ölfilm auf das Auge legen, der erst langsam mit dem Tränenfluss von selbst ausgewaschen wird. In den Fällen, in denen kein geeignetes Öl zur Verfügung steht, hilft auch intensives Ausspülen mit warmem Wasser.

Kann man Teebaumöl auch trinken?

Das Öl sollte auf keinen Fall getrunken werden, da es die Lunge schädigen kann und weitere schwerwiegende Symptome drohen. Es können Erbrechen, Koma und Verwirrtheit sowie andere neurologische Ausfälle eintreten. Eine eventuelle innere Anwendung sollte ausschließlich unter Aufsicht eines erfahrenen Therapeuten oder Arztes erfolgen.

Wann setzt die Wirkung des Teebaumöls ein?

Aufgrund der Vielzahl der Inhaltsstoffe des Teebaumöls kann es sein, dass die gewünschte Wirkung gegenüber Arzneimitteln mit nur einem oder zwei verschiedenen Wirkstoffen leicht verzögert einsetzt. Das ätherische Öl unterstützt das Immunsystem mit seinen antibiotischen und anderen Eigenschaften.

Zusammenfassung und Fazit

Teebaumöl ist ein antiseptisch und antibiotisch hochwirksames Allroundmittel in der Naturheilkunde zur äußeren Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden und Krankheitsbildern. Eine innere Behandlung mit Tropfen des Teebaumöls ist nur unter strenger ärztlicher Kontrolle zu empfehlen. Auch im Haushalt findet das Mittel Verwendung in der Waschmaschine und im Putzwasser zur Vorbeugung gegen Hausschimmel. Beim Kauf empfiehlt es sich, strikt auf vertrauenswürdige Quellen mit Herstellernachweis zu achten. Hier gehts zur Teebaumöl Anwendungsübersicht.

Quellen: 

  • https://www.organicfacts.net/health-benefits/essential-oils/health-benefits-of-tea-tree-essential-oil.html
  • http://www.apotheken-umschau.de/heilpflanzen/teebaum
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Teebaumöl
  • http://www.theresearchpedia.com/health/aromatherapy/health-benefits-of-tea-tree-oil
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2145499?dopt=Abstract