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Teebaumöl gegen Zecken 🕷

Teebaumöl gegen Zecken ist ein probates Hausmittel, welches Vorbeugend und nach dem Zeckenbiss helfen kann. Aber was sind eigentlich Zecken? Die Zecke ist ein Ektoparasit und weltweit verbreitet. Sie ernährt sich vom Blut vieler Wirbeltiere und überträgt oftmals Krankheitserreger (z.B. Borreliose-Bakterien und FSME-Viren). Sie zählen biologisch zur Klasse der Spinnentiere und gehören zur Gruppe der Milben. In Deutschland ist der Gemeine Holzbock, Fachbegriff Ixodes ricinus, die Zeckenart, die am weitesten verbreitet ist und den Menschen am häufigsten sticht. Sie gehört zur Familie der Schildzecken und lebt durchschnittlich 3-5 Jahre. Bei den Tieren werden ebenfalls die Auwaldzecken festgestellt, Fachbegriff Dermacentor reticularis – verbreitet Babesiose („Hundemalaria“).

Die Wirkung von Teebaumöl gegen Zecken

Das Teebaumöl ist ein ätherisches Öl. Der Geruch wirkt meist abschreckend auf die Zecken. Zudem hat das Öl antiseptische, bakterizide und fungizide Eigenschaften. Es beeinflusst positiv die Wundheilung und wirkt entzündungshemmend.

Wirkt Teebaumöl gegen Zecken beim Hund?

Ja, Teebaumöl kann gegen Zecken beim Hund helfen. Eine Alternative zum Öl wäre ein Teebaumölshampoo, das 1 x angewendet wird und bei Bedarf wiederholt werden kann.

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Zuletzt aktualisiert am 16.08.2018

Hilft Teebaumöl gegen Zecken bei Katzen?

Grundsätzlich ist Teebaumöl für die Katze toxisch und führt zu Vergiftungserscheinungen, die bei nicht rechtzeitiger tierärztlicher Behandlung zum Tod führt. Somit wird eine Anwendung des Teebaumöls bei Katzen ausgeschlossen.

Wie wende ich Teebaumöl bei Zecken an und wie lange sollten die Anwendungen erfolgen?

Die Zeckenvorbeugung

Hunde: 1 x 3 Tropfen in den Nacken träufeln, damit es nicht abgeleckt und aufgenommen werden kann – 2 x im Monat. Pferde und Menschen: geringe Mengen des Öls am Körper verreiben – 1-3 x im Monat (beim Menschen häufiger wiederholen) Beim Hund hat sich auch ein Zeckenhalsband* bewährt.

Nach dem Zeckenbiss

2 Tropfen auf die Haut in die unmittelbare Nähe der Zecke geben – nicht auf die Zecke! – und warten, bis die Zecke von alleine abfällt. Wenn die Zecke gar nicht reagiert, diese mit einer Zeckenzange entfernen.

Nach der Zeckenentfernung:

Auf die Wunde 1 Tropfen Teebaumöl geben und verreiben. Die Anwendung wird nach drei Tagen für mindestens zwei Wochen wiederholt.

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Gibt es gesundheitliche Risiken bei der Verwendung?

  1. Bei der Katze: s.o.: wirkt toxisch aufgrund von Terpenen und Phenolen, die die Katze nicht verstoffwechseln kann. Es folgen Vergiftungserscheinungen bis hin zum Tod.
  2. Bei Hunden, Pferden und Menschen: überprüfen, ob das Teebaumöl nicht allergieauslösend ist.
  3. Test: auf eine Stelle etwas Teebaumöl auftragen und ca. 15 Minuten warten. Wenn nichts passiert, wird das Öl aufgetragen.

Achtung: Kontakt mit dem ÖL an den Schleimhäuten vermeiden!!!

Teebaumöl gegen Zecken – Erfahrungsberichte

Verschiedene Erfahrungen mit Teebaumöl gegen Zecken zeigen, dass bei ca. der Hälfte der Tiere das Teebaumöl sehr gut gegen Zecken und andere Parasiten hilft. Jedoch bei der anderen Hälfte gar keine Wirkung auftritt. Einige Personen weisen deshalb zur Zeckenbekämpfung auf z.B. die Spot-Ons und Halsbänder vom Tierarzt, Kokosöl und ozonisiertes Olivenöl hin, die präventiv wirken und auch während des Befalls angewendet werden.

Fazit:

Es schadet nicht, das Teebaumöl auszuprobieren, wenn keine Kontaktallergie vorliegt. Dennoch sollte man immer weitere Mittel in Betracht ziehen und sich und seinen Vierbeiner gegen die Krankheiten impfen lassen. Nach jedem Spaziergang den Körper auf Zecken prüfen, beim Hund das Fell kontrollieren. Weitere Infos rund um die Zecke findet man hier.